GePlan Ingenieure GmbH & Co.KG
Architekten der Technik
 

Referenzen

Rechenzentrum der Universität Heidelberg

Für die Universität Heidelberg betreuen wir die Errichtung eines Rechenzentrums mit 450 qm IT Fläche. Es wird eins der ersten Rechenzentren in Deutschland sein, das ohne Kältemaschinen betrieben wird. Unabhängig von der Auslastung sind aufgrund dieser Funktion optimale Betriebswerte zu erwarten.

Das ganze Rechenzentrum wird über zwei (im Endausbau drei) Hybridkühler und Rückkühlwerke mit Verdunstungskälte, mit einer IT-Leistung von bis zu 1.000.000 W in der sogenannten freien Kühlung gekühlt. Lediglich die Pumpen, die den Kühlkreislauf in Gang halten, sind die elektrischen Verbraucher der Kälteerzeugung.

In den Serverflächen werden die Racks über Wärmetauschtüren gekühlt, die die Wärme direkt bei ihrer Entstehung herabkühlen. Nach dem gleichen Prinzip werden die Anlagen der Unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV-Anlage) gekühlt. Durch diese passive Kühlweise, kommt die Kälteversorgung ohne bewegliche Teile und ohne Verschleiß, d.h. ohne Wartungsaufwendungen aus.

Nach 2 jähriger Planungsphase startete der Bau des Rechenzentrums im Herbst 2014 und wurde im Sommer 2015  erfolgreich abgeschlossen.

Rechenzentrum der kubus IT Bayreuth

Derzeit entsteht in einem Industriegebiet in Bayreuth das neue Rechenzentrum der Kubus IT GbR, einer Tochter der AOK Bayern und AOK plus Thüringen-Sachsen. Das neue Rechenzentrum ist der Schritt in eine neue Zukunft der kubus IT. Das als Kategorie III errichtete Rechenzentrum wird mit Hybridkühlern und Kältemaschinen mit einer Endleistung von 4,5 MW betrieben. Erstmalig wird in diesem Rechenzentrum die Kombination Cool-Walls und Cool-Doors eingesetzt.

Gespeist wird das Rechenzentrum aus zwei redundanten Mittelspannungsnetzen und zwei Netzersatzanlagen. Die Verteilung der Energie in die RZ-Flächen erfolgt über Stromschienen. Das Stromnetz ist komplett als A/B Versorgung aufgebaut.

  

Sanierung des Rechenzentrums der Stadt Saarbrücken

Grundlage der Sanierung war eine energetische Sanierung der Kälteanlagen, Verbesserung der Verfügbarkeit und Erhöhung der Leistungen und Ausbaureserven für das Rechenzentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Der neue PUE (das Verhältnis IT-Leistung zur Gesamtleistung) wird berechnet bei ca. 1,35 liegen. Damit rückt das Rechenzentrum der Landeshauptstadt in der Wirtschaftlichkeit einen deutlichen Schritt nach vorne.

Die Sanierung umfasst neben den technischen Anlagen auch eine Aufteilung der bisherigen Serverflächen in 3 Teilflächen. Eine neue Gaslöschanlage sorgt für zusätzliche Sicherheit. Die Sanierung findet im laufenden Betrieb statt, daher müssen Abschaltungen weitestgehend vermieden werden.

 

Sanierung des Hauptgebäudes der Universität zu Köln

Das denkmalgeschützte Hauptgebäude der Universität zu Köln wird in den kommenden Jahren in seinen 9 Bauteilen komplett saniert. Schwerpunkt ist neben der Fassadensanierung, die brandschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes. Hier werden eine neue Brandmeldeanlage, eine Sprachalarmierungsanlage und eine neue Sicherheitsbeleuchtungsanlage geplant und errichtet. Auch neue Beleuchtungskonzepte und KNX Steuerungen sollen erfolgen. Das Bauvorhaben wird im laufenden Betrieb umgesetzt.